Am 30.09.2011 findet um 10:00 Uhr in der DAA,Hannover Adolfstraße 8, die Auftaktveranstaltung zum ESF-Projekt "Futura" statt.
→ Hier geht es zum Download des Anmeldeformulars zur Auftaktveranstalung.
Das Projekt wurde konzipiert von der DAA Hannover und wird im Rahmen der Bundesinitiative "Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft" gefördert.
Die Ausgangslage:
Bedingt durch den demografischen Wandel wird die Zahl der Pflegebedürftigen in den nächsten Jahren deutschlandweit stark ansteigen. Schon heute haben die kleinen und mittelständischen Pflegeeinrichtungen in der Region Hannover mit einem eklatanten Personalmangel und einem hohen Kostendruck zu kämpfen. Die berufliche und gesellschaftliche Anerkennung der vor allem weiblichen Altenpflegekräfte ist gering. Der Krankenstand ist aufgrund der starken Belastungen sehr hoch, die Verweildauer in den Unternehmen ist kurz und die Löhne sind niedrig. Führungspositionen werden vorwiegend von Männern besetzt.
Zielstellung:
Die Deutsche Angestellten-Akademie arbeitet mit zehn ausgewählten Altenpflege-Einrichtungen in der Metropolregion Hannover zusammen. Ziel des Projekts ist es, die Beschäftigungssituation der in diesen Einrichtungen tätigen Frauen zu verbessern. Dies will der Projektträger über drei konkrete und messbare Unterziele erreichen. Erstens sollen die weiblichen Pflegekräfte länger in den Unternehmen verbleiben. Zweitens sollen mehr Mitarbeiterinnen an Weiterbildungen teilnehmen. Drittens sollen die Personalverantwortlichen in den Unternehmen in die Lage versetzt werden, mehr Nachwuchskräfte zu gewinnen.
Maßnahmen:
Betriebliche Akteure und Pflegepersonal erarbeiten in moderierten Arbeitszirkel unternehmensspezifische Modelle zur Lebensarbeitszeitgestaltung, die dann in den Betrieben eingeführt werden. In einem Gesundheitsvorsorgeprogramm haben betriebliche Akteure die Möglichkeit, sich zum „Health Tutor" weiterbilden zu lassen. Als solche können sie die Beschäftigten beispielsweise dazu beraten, wie sie psychische oder physische Belastungen im Beruf besser vermeiden können. Um ihre Aufstiegschancen zu verbessern, nehmen 20 an- und ungelernte Frauen an fachlichen Weiterbildungen teil. 26 gut ausgebildeten weiblichen Pflegekräften werden durch Führungskräfteseminare und Mentoringmaßnahmen weiter gefördert und qualifiziert. Zehn Personalverantwortliche lernen in Workshops neue Rekrutierungswege kennen (zum Beispiel e-Recruiting).
Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft" (www.bundesinitiative-gleichstellen.de). Entwickelt wurde das Programm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Das Programm wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Hier können Sie den Flyer herunterlagen.






